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    24.) Warum einen Tag Weihnachten feiern?

    … wenn man dies auch 21 Tage lang tun kann? Dies scheint man sich eines Tages auf den Färöern gefragt zu haben. Denn dort feiert man ab dem 24. Dezember den »Tjúgundahalgi«. Das Fest beginnt dem unseren nicht unähnlich mit dem Schmücken des Baumes und der Geschenkübergabe. Zu den darauffolgenden Tagen gehören Gottesdienstbesuche, das Schmücken der Gräber von Familienangehörigen und der ein oder andere Tanz um den Weihnachtsbaum oder auch miteinander. Dazu zählt auch der 21. Tag, der 13. Januar, an dem die Färinger als letzte den nordischen Brauch zum Weihnachtskehraus zu tanzen aufrechterhalten. Ein Brauch, den wir auch bei uns einführen sollten? Diesbezüglich scheiden sich sicherlich die Geister. Immerhin…

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    23.) Gammel-Rochen statt Zimtduft

    Zimt, Bratapfel, Marzipan – all das und noch viel mehr verbinden wir hierzulande mit Weihnachten. Es sind wohltuende, ja geradezu appetitmachende Gerüche, an die wir denken, wenn es draußen kalt und eisig ist – der Weihnachtsmann quasi vor der Türe steht. Auch in Island gibt es einen weihnachtsspezifischen Duft. Dieser ruft jedoch gänzlich andere Assoziationen hervor, als der wundersame Geruch der Zimtstange. Die Rede ist vom sogenannten kæst skata, dem traditionell am 23. Dezember zubereiteten Fischgericht mit dem bezaubernden Namen: Gammel-Rochen, der durchaus riecht, wie er heißt. Vor dem Verzehr wird dieser nur in Island vorkommende und zudem hochgiftige Rochen über vier Wochen hinweg fermentiert. Erst dann ist er »genießbar«,…

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    22.) Milchreis ist ein Weihnachtsgericht!

    In Deutschland essen wir Milchreis, wann immer uns die Gelegenheit dazu gegeben ist. Wo auch immer und wann auch immer, als Dessert ist und bleibt er sehr beliebt. Doch was, wenn ich verrate, dass es sich dabei um ein Weihnachtsgericht handelt? In Dänemark ist dies tatsächlich so. Milchreis einfach als Dessert zu verspeisen und das womöglich noch im Sommer erscheint dort durchaus fremd. Grund dafür könnte vielleicht die Tatsache sein, dass es sich beim Milchreis um eine Speise handelt, die man zu Weihnachten weniger für sich selbst als für die allgegenwärtigen Julenisser bereitet. Denn mit ihnen sollte man es sich nicht unbedingt verscherzen. Schließlich können die kleinen Hausgeister für ordentlich…

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    21.) Zimtduft

    Die Weihnachtszeit ist voller Düfte und Aromen. Einen besonderen Stellenwert hat bei uns in Europa der Zimt. Dabei handelt es sich um eines der ältesten bekannten Gewürze der Welt, das bereits in der Antike als Heilmittel bei Erkältungskrankheiten und Magenproblemen Verwendung gefunden haben soll. Am weitesten verbreitet ist und bleibt Zimt jedoch in gemahlener Form als Gewürz für Gebäck und Heißgetränke (beispielsweise Tee und Glühwein). In herzhaften Speisen findet Zimt in Mitteleuropa hingegen kaum bis gar keine Verwendung. Das sieht in Indien hingegen vollkommen anders aus, denn dort steht der Verwendung von Zimt bei Fleischgerichten hingegen nichts im Wege. Bleibt also die Frage, ob wir unserem kulinarischen Schweinehund im kommenden…

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    20.) Bald ist Weihnachten

    Es ist kaum zu glauben, aber wahr: in wenigen Tagen ist Weihnachten. Höchste Zeit also, um sich noch einmal zu überlegen, wie man seine diesjährigen Weihnachtswünsche überbringen möchte. Wie wäre es zur Abwechslung in anderer Sprache? Ein paar Vorschläge gibt es hier: Lust auf Skandinavisches? Dann heißt es:»Glædelig Jul« in Dänemark. Besser noch fährt man jedoch mit »God Jul«, denn das sagt man tatsächlich sowohl in Dänemark als auch in Schweden und Norwegen zu Weihnachten. Nur ein kleines Stück weiter versteht man widerum nur wenig, es sei denn, man kennt sich aus mit Finnisch. Denn dort heißt es hingegen »Hyvää Joulua«. Im Vereinigten Königreich und auch darüber hinaus versteht mit…

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    18.) Jólaköttur – die blutrünstige Katze

    Island steckt voller Sagen und mythischer Wesen. Bereits vor einigen Tagen – am 12. Dezember – hat dort die alljährliche Ankunft der 13 Weihnachtszwerge begonnen. Die ersten sieben dieser Zwerge werden also bereits ihr neckisches Unwesen in den isländischen Haushalten treiben. Während der Glaube an diese kleinen Wesen heute eher mit lieb gemeinten Streichen und auch mit der Überbringung von Geschenken in Verbindung steht, war dem nicht immer so. Denn früher fürchtete man die Weihnachtszwerge, die mitunter sogar gefährlich für den Menschen sein und diesem nach dem Leben trachten konnten.  Kinder und faule Menschen aufgepasst! Geblieben ist von dieser dunklen Seite der Weihnachtszwergen-Legende lediglich deren tierische Gefährtin – eine überdimensionale,…

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    17.) Saturnalien: Römische „Weihnacht“

    Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass der Dezember schon seit langer Zeit ein Monat des Festes ist. Und so feierten beispielsweise die Römer die Saturnalien — ein rauschendes Fest, das Rom für einen kurzen Augenblick in einen regelrechten Ausnahmezustand versetzte. Drei Tage Rollenspiel Am 17. Dezember eines jeden Jahres war in Rom plötzlich alles anders. Die sonst so vorherrschenden Standesunterschiede wurden kurzerhand aufgehoben, was zur Folge hatte, dass Sklaven an diesem Tag eine Art Gleichstellung mit ihren Herren genießen konnten. Mancherorts soll es sogar so weit gegangen sein, dass es zu einem regelrechten Rollentausch kam, indem die eigentlichen Herren ihre Sklaven bedienten.  Selbstverständlich gehörte ebenfalls eine gehörige Portion Alkohol…

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    16.) Neun Tage Maria und Joseph

    Ab dem 16. Dezember werden in Lateinamerika neun Tage lang die »Posadas« gefeiert. Dabei handelt es sich um vorweihnachtliche Festlichkeiten die sowohl von der evangelischen als auch der katholischen Bevölkerung der Länder begangen werden. Im Kreise der Familie auf Herbergensuche Jeder der besagten neun Tage steht symbolisch für einen Schwangerschaftsmonat der Maria und so sind die Posadas als eine Art Wiederholung der Reise Marias und Josephs von Nazaret nach Betlehem zu verstehen, die ihr Ende am 24. Dezember mit Jesu Geburt nimmt. Es ist üblich sich an diesen Tagen mit der Familie zu treffen und bei einem „Wirt“ einzukehren, der in der Regel aus einem der Familienmitglieder besteht, welcher die…

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    14. Die kleinen Runden

    Sie sind klein, sie sind rund und sie stecken voller Sachen, die durchaus dick machen. Doch all das ist vergessen, wenn man erst einmal die leckeren »Havregrynskugler« (Haferkugeln) auf der Zunge zergehen lässt. Ebenso wie die æbleskiver stammt auch diese Weihnachtsspezialität aus unserem nördlichen Nachbarland Dänemark. Im Gegensatz zu den æbleskiver sind die Haferkugeln jedoch blitzschnell selbst gemacht und das nicht nur für Groß sondern auch für Klein. Alles, was man dazu braucht sind: 1 Kilo Haferflocken, ½ Kilo Puderzucker, ½ Kilo Margarine oder Butter und 200 Gramm Kakao. Alles zusammengeknetet und kleine Kügelchen daraus gemacht – fertig! Es sei denn, man lässt seiner Kreativität freien Lauf. Denn auch mit…

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    11.) Tannenbaum-Alternativen

    Wer vom Christbaum spricht, hat mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit einen wundervoll geschmückten Tannenbaum vor Augen. Doch es muss schon lange nicht mehr die traditionelle Variante sein. Immer wieder begegnen uns alternativen im Alltag, die durchaus ebenso schön und zudem noch günstiger, umweltfreundlicher oder auch einfach nur abwechslungsreicher sind. Eine kleine Zusammenstellung findet Ihr hier: Der Bücherbaum … … eignet sich insbesondere für Bibliotheken. Dort ist er zudem schnell gemacht. Doch auch der ein oder andere Bücherenthusiast solle keine Schwierigkeiten beim Aufbau eines solchen Baumes haben. Zudem ist diese Weihnachtsbaum-Variante, wie man sieht, ebenso leicht und beliebig zu dekorieren, wie der Tannen-Fetter. Lametta für Fortgeschrittene Er ist kostengünstig, nimmt wenig Platz…

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