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    Ausstellungstipp: »Im Meer versunken«

    Kein Ort prägte den Mittelmeerraum so sehr wie Sizilien. Denn hier trafen Phönizier, Griechen und Römer aber auch Araber und Normannen auf vielfältigste Art und Weise aufeinander. Dabei hinterließen sie eine Fülle an Zeugnissen, die letztlich die größte Insel des Mittelmeeres zum führenden Zentrum der Unterwasserarchäologie machen sollten. Nach der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen präsentiert nun das LVR-LandesMuseum Bonn vom 12. Oktober 2017 bis 11. März 2018 die Sonderausstellung »Im Meer versunken. Sizilien und die Unterwasserarchäologie«. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Soprintendenza Del Mare – einer in Palermo gegründeten Institution zum Schutz und der Erforschung der Unterwasserfundplätze vor der sizilianischen Küste – und sechs weiteren Institutionen: darunter der University…

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    Taucher, Tyrannen und große Meister: Ein Blick auf die kommenden 12 Monate

    Das vergangene Ausstellungsjahr war thematisch bunt und breit gefächert. Und wie wird es 2016 in der Museumswelt aussehen? Anders, aber keinesfalls langweilig! Das macht bereits der erste Blick deutlich. Diese Museen und Ausstellungen sind mir schon jetzt besonders aufgefallen:   Sunken cities – Egypt’s lost worlds British Museum, London (19. Mai – 27. November 2016) Erst kürzlich entdeckten Archäologen zwei ägyptische Städte wieder, die über Tausende von Jahren unter den Wassermassen des Mittelmeeres im Verborgenen lagen. Es ist die erste Ausstellung des British Museum, welche ihren Schwerpunkt auf Unterwasserarchäologie setzt. Anhand der Funde, soll ein breites Spektrum abgedeckt werden, mit Erzählungen von Macht, Politik und Glaube. Auch historische Persönlichkeiten wie…

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    Schatzsuche und der Drang nach Aktualität

    »Es ist ein wahrer Schatz«, sagt Rubens D’Oriano von der archäologischen Abteilung Sardiniens, als er über den jüngsten Fund vor der sardischen Küste spricht. Die Rede ist von dem Wrack eines römischen Schiffes, das vor über 2000 Jahren versank und bis vor Kurzem unangetastet am Meeresboden ruhte. Der Fund ist – ganz ohne Zweifel – ein Ereignis, das nicht täglich geschieht. Umso verständlicher also die große Freude und der Wunsch, diese mitzuteilen. Wie gut ist es aber, dass alle Welt nun um den »außerordentlichen Erhaltungsgrad der Ladung« eines Schiffes weiß, dessen genaue Position zwar zurückgehalten, aber sicherlich nicht unauffindbar sein wird?   Wenn jemand fragt, haben wir leider noch nichts…

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