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    Monterozzi: ein Friedhof voller Farbenpracht

    Ist es ein Friedhof oder Brachland? Insbesondere im Vergleich zu der nahegelegenen Banditaccia-Nekropole bei Cerveteri drängt sich diese Frage unweigerlich auf, sobald man einen Fuß auf die Monterozzi-Nekropole bei Tarquinia setzt. Gras und Pflanzen scheinen zu wuchern, wo es ihnen passt. Hier und da erhebt sich ein Hügelchen und merkwürdig kleine, längliche Betonbauten mit roten Dächern stehen ungleich verteilt auf dem sonst leer stehenden Gelände. Doch der Schein trügt, denn hier verbergen sich einige der schönsten Schätze Italiens – die farbenprächtigen Grabmalereien der Etrusker. Schatzkammer der besonderen Art Tarquinia ist nicht der einzige Ort, an dem etruskische Grabmalereien bewahrt sind. Doch nirgends sonst in Italien findet sich eine vergleichbare Vielfalt,…

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    Bild des Monats: Grabmalerei

    In Tarquinia malten die Etrusker für die Ewigkeit – so zumindest scheint es bis heute. Denn hier hat sich in den unterirdischen Gräbern erhalten, was anderenorts seit Langem verschwunden ist: die farbenfrohe und atemberaubende etruskische Grabmalerei. Das Leopardengrab Ebenso wie in Cerveteri führt ein schmaler Gang hinunter in die Tiefe. Am Ende versperrt eine Scheibe den Weg. Die eigentliche Grabkammer ist nicht betretbar. Doch ein roter Knopf schimmert verlockend und wer ihn drückt, der wird belohnt – zumindest für einen kurzen Augenblick. Denn das, was sich hier unten versteckt, verträgt Licht nur in Maßen. Die Malereien, welche die Wände des sogenannten Leopardengrabes zieren, stammen aus dem frühen 5. Jahrhundert vor…

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