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    Ausstellungstipp: »TOD & RITUAL«

    Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (kurz: smac) widmet sich mit seiner derzeitigen Sonderausstellung TOD & RITUAL – Kulturen von Abschied und Erinnerung einem Thema, das in unserer modernen Gesellschaft in vielerlei Hinsicht zum Tabuthema geworden ist. Denn wann, wenn wir einmal ganz ehrlich sind, setzen wir uns in unserem geschäftigen Alltag eigentlich noch mit dem Tod auseinander? Und wo hat die Trauer einen Platz? Kulturen von Abschied und Erinnerung Solange es Menschen gibt, haben sie versucht, dem Tod einen Sinn zu geben und den Abschiedsschmerz zu lindern. Das prähistorische Gräberfeld von Niederkaina bei Bautzen (Oberlausitz) wird seit vielen Jahrzehnten archäologisch untersucht. Hier ist es gelungen, Teile des aufwändigen Totenrituals…

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    Ich habe nie gut getanzt …

    »… Dass die Menschen kamen, um mich zu sehen, verdanke ich nur der Tatsache, dass ich es als Erste wagte, mich unbekleidet der Öffentlichkeit zu präsentieren.« – Mata Hari – Tänzerin, Spionin, Mätresse Lange Zeit tat sich Leeuwarden, der Geburtsort der bekanntesten Spionin aller Zeiten, schwer mit seiner berühmten Tochter, die mit bürgerlichem Namen Margaretha Geertruida Zelle hieß. Zu peinlich war ihr »verruchtes« Leben als exotische Nackttänzerin, Mätresse und vermeintliche Doppelagentin während des Ersten Weltkriegs. Und so sollte es bis 1976 dauern, bis man ihr unweit ihres Geburtshauses in der Korfmakerspijp eine überlebensgroße Skulptur widmete. In den 1990er Jahren folgte die Integriertung der sog. Mata-Hari-Kollektion in der Dauerausstellung des städtischen…

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    Luther hier, Luther da

    Veranstaltungen, Ausstellungen und unzählige Neuerscheinungen: 500 Jahre Reformation wollen augenscheinlich gefeiert werden.  Das ist verständlich, im Grunde genommen aber auch etwas schade. Zumindest für all diejenigen bedeutenden Persönlichkeiten unserer Geschichte, die in diesem Jahr ebenfalls einen runden Geburts- oder Todestag zu verzeichnen haben. Und dies sind, blickt man auf den Kalender, gar nicht mal so wenige … Hin- statt darüber hinwegsehen! Das ist unser Motto des Jahres 2017. Denn wir wollen wissen, wessen Jubiläen sich im Schatten des allseits bekannten Lutherjahrs verborgen halten.  Zu diesem Zweck werden wir jeden der kommenden 12 Monate einer Person widmen, die die Welt durch ihr Leben, ihr Wirken und ihr Werk zu etwas Neuem…

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    Haithabu: Stadt der Wikinger

    Busdorf klingt klein und das ist es auch. Doch davon sollte man sich keines Falls täuschen lassen, denn hier, unweit der Kreisstadt Schleswig und direkt am idyllischen Haddebyer Noor, lag einst eines der bedeutendsten nordeuropäischen Handelszentren der Wikingerzeit: Haithabu.   Mehr als das Auge fassen kann Nur wenig ist an der Oberfläche geblieben von dem einst so florierenden Haithabu, das sich archäologischen Erkenntnissen zufolge über eine Fläche von insgesamt 27 Hektar erstreckte. Doch wer genau hinsieht, findet sie noch – die Wikinger – oder zumindest das, was heute von ihnen geblieben ist. Denn neben dem modern eingerichteten Wikinger Museum vor Ort, entführt das dazugehörige Freigelände die Besucher in eine farbenfrohe…

  • Allgemein,  KUlturell,  KUrios,  Literatur

    Walking on Words: Mallorca per App literarisch erkunden

    Mallorca ist ein Paradies, nicht nur im landschaftlichen, sondern auch im literarischen Sinne. Im Laufe der Geschichte zog es viele Künstler hierher, entweder in Person oder auf dem Wege ihrer Werke selbst. Mit der Walking on Words App (kurz: WOW) ist es den Inselbesuchern nun möglich, die Landschaft, die Architektur und auch das dortige Leben aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen. Literatur begehen Ob in den Fußstapfen berühmter Romanfiguren oder in Form von Landschaftsbeschreibungen – die Walking on Words App verbindet Literatur von damals mit dem hier und jetzt eines jeden Mallorca Besuchers. Wer nicht dem Strom der Masse folgt, findet schnell den ein oder anderen ruhigen und erholsamen…

  • Allgemein,  Archäologie,  Für Kinder,  KUlturell,  Museum,  Ohne Grenzen

    Archäologie trifft ArchäOmobil

    Es ist ein offenes Geheimnis: Archäologen graben gar nicht so viel, wie man denkt. Und doch ist die Enttäuschung im ersten Moment immer wieder groß, wenn man dies preisgibt. In Kalkriese geht es diesem Vorurteil nun mächtig an den Kragen, und zwar mit einem Bauwagen voller Sachen, die Archäologen neben dem Graben tatsächlich auch machen. Eine Forschungsstation auf vier Rädern Zugegeben: Fahren tut es nicht, das sogenannte ArchäOmobil. Aber das ist auch nicht nötig. Immerhin stehen seine Artgenossen – jene Bauwagen, die auf unzähligen archäologischen Grabungen in der ganzen Welt zu finden sind – meist irgendwo im Nirgendwo, als Dreh und Angelpunkte für alle, die dort arbeiten. Dort wird gezeichnet,…

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