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    Sieg für Italien – Trostpflaster für Kopenhagen

    Was tun, wenn man die Katze im Sack gekauft hat? Diese Frage stellen sich viele Museen und das nicht erst seit gestern. Denn immer wieder zeigt sich Jahre nach dem anständigen Erwerb eines Exponats auf dem Kunstmarkt, dass anscheinend doch nicht alles Gold ist was glänzt. So auch im Fall vom  »Fürstengrab der Sabiner«, das seit Jahrzehnten zu den Herzstücken der etruskischen Sammlung in der Ny Carlsberg Glyptotek gehört. Möglichkeiten einer Kriese Es hätte ein politischer Skandal werden können. Doch Geduld und diplomatisches Geschick zahlen sich aus. Dies stellen nun das italienische Kulturministerium und die kopenhagener Ny Carlsberg Glyptotek unter Beweis und zwar auf vorbildliche Weise. Seit Jahrzehnten hatten sie…

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    Monterozzi: ein Friedhof voller Farbenpracht

    Ist es ein Friedhof oder Brachland? Insbesondere im Vergleich zu der nahegelegenen Banditaccia-Nekropole bei Cerveteri drängt sich diese Frage unweigerlich auf, sobald man einen Fuß auf die Monterozzi-Nekropole bei Tarquinia setzt. Gras und Pflanzen scheinen zu wuchern, wo es ihnen passt. Hier und da erhebt sich ein Hügelchen und merkwürdig kleine, längliche Betonbauten mit roten Dächern stehen ungleich verteilt auf dem sonst leer stehenden Gelände. Doch der Schein trügt, denn hier verbergen sich einige der schönsten Schätze Italiens – die farbenprächtigen Grabmalereien der Etrusker. Schatzkammer der besonderen Art Tarquinia ist nicht der einzige Ort, an dem etruskische Grabmalereien bewahrt sind. Doch nirgends sonst in Italien findet sich eine vergleichbare Vielfalt,…

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    Cerveteri: Stadt der Toten

    Wohin wir gehen, wenn wir sterben, richtet sich danach, woran wir glauben. Persönlich hat mich bislang kaum eine Vorstellung derart fasziniert und berührt wie jene der Etrusker – einem antiken Volk, das seit dem 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im heutigen Zentralitalien lebte, bis es letztlich vom antiken Rom absorbiert wurde. Zwar machten die Römer den Versuch die Erinnerung an ihre nördlichen Nachbarn zu löschen, indem sie deren Holz- und Tonbauten zerstörten. Geblieben ist das Andenken an die Etrusker jedoch bis heute und das auf eine eindrucksvolle Weise. Wenn Gräber zu sprechen beginnen Eine der bedeutendsten etruskischen Hinterlassenschaften ist die sogenannte Banditaccia-Nekropole bei Cerveteri, ein förmlich nicht enden wollendes Gräberfeld,…

  • Allgemein,  Archäologie,  KUlturell

    Hunderte etruskische Artefakte kehren nach Italien zurück

    Es sollte mehr als 15 Jahre dauern, bis die bei Raubgrabungen im italienischen Latium und Umbrien entwendeten Artefakte etruskischen Ursprungs in ihr Heimatland zurückkehren sollten. Nun, seit Januar 2016, ist es endlich soweit. Die lange Suche der Schweizer Behörden hat zumindest in diesem Fall die gestohlenen Kulturgüter in einem Warenlager ausfindig gemacht und sichergestellt. Neben zwei Tonsarkophagen fanden sie Vasen, Büsten, Fresken, Reliefs sowie Votive und andere Objekte religiösen Kontexts vor, die nun allesamt an Italien übergeben wurden. Ali Babas Höhle Der Ort, an dem die Kulturgüter letztendlich wiederentdeckt wurden, ist kein Unbekannter, denn es handelt sich um den Freihafen von Genf – einem derart beliebten Aufbewahrungsort für Kunstwerke, dass…

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