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    23.) Gammel-Rochen statt Zimtduft

    Zimt, Bratapfel, Marzipan – all das und noch viel mehr verbinden wir hierzulande mit Weihnachten. Es sind wohltuende, ja geradezu appetitmachende Gerüche, an die wir denken, wenn es draußen kalt und eisig ist – der Weihnachtsmann quasi vor der Türe steht. Auch in Island gibt es einen weihnachtsspezifischen Duft. Dieser ruft jedoch gänzlich andere Assoziationen hervor, als der wundersame Geruch der Zimtstange. Die Rede ist vom sogenannten kæst skata, dem traditionell am 23. Dezember zubereiteten Fischgericht mit dem bezaubernden Namen: Gammel-Rochen, der durchaus riecht, wie er heißt. Vor dem Verzehr wird dieser nur in Island vorkommende und zudem hochgiftige Rochen über vier Wochen hinweg fermentiert. Erst dann ist er »genießbar«,…

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    14. Die kleinen Runden

    Sie sind klein, sie sind rund und sie stecken voller Sachen, die durchaus dick machen. Doch all das ist vergessen, wenn man erst einmal die leckeren »Havregrynskugler« (Haferkugeln) auf der Zunge zergehen lässt. Ebenso wie die æbleskiver stammt auch diese Weihnachtsspezialität aus unserem nördlichen Nachbarland Dänemark. Im Gegensatz zu den æbleskiver sind die Haferkugeln jedoch blitzschnell selbst gemacht und das nicht nur für Groß sondern auch für Klein. Alles, was man dazu braucht sind: 1 Kilo Haferflocken, ½ Kilo Puderzucker, ½ Kilo Margarine oder Butter und 200 Gramm Kakao. Alles zusammengeknetet und kleine Kügelchen daraus gemacht – fertig! Es sei denn, man lässt seiner Kreativität freien Lauf. Denn auch mit…

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    #jungsteinzeit2016: Essen damals und heute

    Essen! Jeder tut es – jeder braucht es, denn die Nahrungsaufnahme ist wie Atmen oder Schlafen ein natürliches Grundbedürfnis des Menschen. Doch es ist noch sehr viel mehr als das. Essen ist neben dem Augenscheinlichen auch ein kulturelles Phänomen, das sich beispielsweise nach sozialem Status, religiösen Vorstellungen oder auch ethischen Faktoren richtet. Deshalb sprechen wir heute gerne von einer regelrechten Ernährungskultur. Und damals? Ob die Menschen der Jungsteinzeit Essen als Überlebensnotwenigkeit erachteten oder als Teil ihrer Kultur, lässt sich heute nur mutmaßen. Lediglich eines ist sicher: Sie begannen mit der Lebensweise, die wir bis heute fortführen – sesshaft und zu großen Teilen auf Ackerbau und Viehzucht basierend. Hat sich also…

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