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    „On se left you see se Siegessäule“- Einblicke in das Leben eines Stadtbilderklärers

    Sie fahren wieder! Dicht an dicht und durcheinander quasselnd. Die Worte der Stadtbilderklärer schallen bis zu mir hinüber an das Spreeufer, wo ich, wie so oft, mit dem Fahrrad unterwegs bin. Eigentlich fahre ich selbst gerne mit diesen Schiffen. Nachdem ich Tilman Birrs „On se left you see se Siegessäule“ gelesen habe, sehe ich allerdings vieles ganz anders als bisher. Das Buch ist unterhaltend, lustig und auf gewisse Weise sogar traurig – denn es porträtiert Berlin und seine Touristen in einer ungeheuer realistischen Weise. Auch ich stand einst neben Berlinbesuchern, die sich vor einem Überrest der Mauer laut die Frage stellten, warum dort eine Küchenrolle steht (sie sahen den Mauerrest…

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    Das Berlin von 1964 mit den Augen eines 12-Jährigen sehen

    Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sind wir erst einmal erwachsen, schwindet diese Gabe und kehrt nicht mehr zurück. Umso schöner also, wenn das Erlebte noch in jungen Jahren aufgeschrieben und im Erwachsenenalter aufgearbeitet wird! Hans-Josef Ortheil’s „Die Berlinreise: Ein Reisetagebuch im Frühjahr 1964“ ist ein solches Werk. Wie wunderbar für den Leser, die deutsche Hauptstadt in der Vergangenheit bereisen zu können; und wie bezaubernd, das Erlebte mit oder eher durch die Augen eines 12-Jährigen zu sehen. Gerade für jemanden wie mich, der die Zeit der deutsch-deutschen Teilung nur aus den Erzählungen der Elterngeneration kennt, ist dies eine unvergleichbare Möglichkeit. Denn auch wenn die heutige Fülle an Informationen durchaus…

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    Ich les‘ mich mal nach Island!

    Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich zum letzten Mal auf Island war. An diesen heißen Sommertagen fehlt es mir besonders – das kleine Land mit seiner stetig kühlen Brise und den Menschen, die so erfrischend anders sind. Gut nur, dass Alva Gerhmann ein Buch darüber geschrieben hat! »Alles ganz Isi« Bei jedem Anfall von Fernweh hinzufliegen ist wohl etwas übertrieben, und teuer noch dazu – aber hin lesen, das kann ich mich auf jeden Fall! Und das ganz »isi«, wie es die Autorin des Buches »Alles ganz Isi – Iisländische Lebenskunst für Anfänger und Fortgeschrittene« vielleicht beschreiben würde. In neun unterhaltsamen Kapiteln auf 248 Seiten führt mich Alva…

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    Mein Sommerlektüren-Tipp: „How to be German / Wie man Deutscher wird“

    50 einfacher Schritte bedarf es laut des Engländers Adam Fletcher, um ein waschechter Deutscher zu werden. Mit einer hinreißenden Auffassungsgabe und einem großen Herz für die Eigentümlichkeiten der Deutschen gibt er in seinem bilingualen Buch wider, wie viele von uns tatsächlich sind. Erschreckend wahr und erfrischend locker formuliert.   Berlin. Der Sommer ist heiß – die Hirnzellen schmoren. Bloß nicht mehr raus gehen und auf keinen Fall zu sehr anstrengen! Ein nettes Buch wäre jetzt ganz schön. Eines, das man relativ leicht lesen und bei dem man im besten Fall sogar noch etwas über den Inhalt lachen kann. Nur gut, dass ich vor Kurzem ein kleines bilinguales Buch ergattert habe…

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