Archäologie

Kann man Kunst und Kultur von der Archäologie trennen? Ich sage Nein! Und widme ihr eine eigene Kategorie.

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    Ausstellungstipp: »Im Meer versunken«

    Kein Ort prägte den Mittelmeerraum so sehr wie Sizilien. Denn hier trafen Phönizier, Griechen und Römer aber auch Araber und Normannen auf vielfältigste Art und Weise aufeinander. Dabei hinterließen sie eine Fülle an Zeugnissen, die letztlich die größte Insel des Mittelmeeres zum führenden Zentrum der Unterwasserarchäologie machen sollten. Nach der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen präsentiert nun das LVR-LandesMuseum Bonn vom 12. Oktober 2017 bis 11. März 2018 die Sonderausstellung »Im Meer versunken. Sizilien und die Unterwasserarchäologie«. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Soprintendenza Del Mare – einer in Palermo gegründeten Institution zum Schutz und der Erforschung der Unterwasserfundplätze vor der sizilianischen Küste – und sechs weiteren Institutionen: darunter der University…

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    Sieg für Italien – Trostpflaster für Kopenhagen

    Was tun, wenn man die Katze im Sack gekauft hat? Diese Frage stellen sich viele Museen und das nicht erst seit gestern. Denn immer wieder zeigt sich Jahre nach dem anständigen Erwerb eines Exponats auf dem Kunstmarkt, dass anscheinend doch nicht alles Gold ist was glänzt. So auch im Fall vom  »Fürstengrab der Sabiner«, das seit Jahrzehnten zu den Herzstücken der etruskischen Sammlung in der Ny Carlsberg Glyptotek gehört. Möglichkeiten einer Kriese Es hätte ein politischer Skandal werden können. Doch Geduld und diplomatisches Geschick zahlen sich aus. Dies stellen nun das italienische Kulturministerium und die kopenhagener Ny Carlsberg Glyptotek unter Beweis und zwar auf vorbildliche Weise. Seit Jahrzehnten hatten sie…

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    Haithabu: Stadt der Wikinger

    Busdorf klingt klein und das ist es auch. Doch davon sollte man sich keines Falls täuschen lassen, denn hier, unweit der Kreisstadt Schleswig und direkt am idyllischen Haddebyer Noor, lag einst eines der bedeutendsten nordeuropäischen Handelszentren der Wikingerzeit: Haithabu.   Mehr als das Auge fassen kann Nur wenig ist an der Oberfläche geblieben von dem einst so florierenden Haithabu, das sich archäologischen Erkenntnissen zufolge über eine Fläche von insgesamt 27 Hektar erstreckte. Doch wer genau hinsieht, findet sie noch – die Wikinger – oder zumindest das, was heute von ihnen geblieben ist. Denn neben dem modern eingerichteten Wikinger Museum vor Ort, entführt das dazugehörige Freigelände die Besucher in eine farbenfrohe…

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    Neues aus der Aurchäologievermittlung!!!

    Im Museum und Park Kalkriese setzt man gezielt auf die Archäologievermittlung. Dies zeigt sich bislang in der einzigartigen Forschungsstation auf vier Rädern: dem ArchäOmobil, über das auch hier auf KuKu schon berichtet wurde und welches ich einem jeden Archäologieinteressierten nur wärmstens empfehle. Soeben erfuhr ich, dass dies allerdings noch längst nicht alles ist. Ein neues Projekt entsteht! Neben dem ArchäOmobil wird es ab dem Frühjahr 2017 den sogenannten Pavillon des Forschens im Museumspark Kalkriese geben. Dabei handelt es sich um ein neues denkmalpädagogisches Mitmach-Programm, das derzeit auf Grundlage der archäologischen Forschungen in Kalkriese entwickelt wird. Das Besondere: Im Pavillon des Forschens wird sich die Gelegenheit bieten, für kurze Zeit in…

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    Pfingsten fällt ins Wasser! Na und?

    Mit Pfingsten ist es hierzulande immer irgendwie so, wie mit dem Murmeltier. Alles scheint sich zu wiederholen, und das heißt: Regenschauer, Wind und Kälte, natürlich mit Sonne – hier und da. Was also tun, wenn einem der Matsch durch die Zehen quillt? Nur gut, dass es in Deutschland so unsagbar viele sehenswerte Museen gibt. Im Folgenden also ein paar Ideen, die mir besonders lohnenswert erscheinen. Last-Minute-Ausstellungen »Kampf um Troja. Die Münchener Ägineten mit den Ergänzungen Thorvaldsens« Altes Museum, Berlin – bis zum 16.05.2016 »Kunst der Vorzeit. Felsbilder aus der Sammlung Frobenius« Martin-Gropius-Bau, Berlin – bis zum 16.05.2016 Neu eröffnet »Homosexualität_en« LWL_Museum fü Kunst und Kultur, Münster – bis 04.09.2016 »Angezettelt.…

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    Reise zwischen Ruinen und Rekonstruktionen: die Pompeii Touch App

    Wie sah das antike Pompeji vor seiner Zerstörung durch den Vesuvausbruch im Jahr 79 aus? Inmitten der unzähligen Ruinen und Straßen fehlt neben der Orientierung oftmals auch eine klare Vorstellung von dem, was einst war. Seit 2014 gibt es die Pompeii Touch App, die Abhilfe bei diesbezüglichen Fragen schaffen soll. Für Euch habe ich sie mir einmal ganz genau angeschaut. GPS und fertig – los! Ganz gleich, von welcher Himmelsrichtung aus man Pompeji betritt, der interaktive Stadtgrundriss (Pianta) zeigt an, wo man sich genau befindet. Neben den Straßennamen und modernen Sanitäranlagen sind alle wichtigen Gebäude der Stadt farblich hervorgehoben. Demzufolge erscheinen die öffentlichen Gebäude ROT, die reichen Einfamilienhäuser (Domus) GELB,…

  • Königliche Abguss-Sammlung Kopenhagen, Innenansicht
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    Das traurige Schicksal einer Sammlung

    Warum die Schließung der Königlichen Abguss-Sammlung in Kopenhagen ein Skandal ist Es gab einmal eine Zeit, in der jeder, der etwas auf sich hielt, nach antiker Skulptur trachtete. Das Besitzen eines Sokratesporträts, eines Diskuswerfers oder einer Venus gehörte zum guten Ton und unterstrich nicht nur den Bildungsstand des Besitzers, sondern auch dessen sozialen Status. Wer sich eines der kostspieligen Originale aus Italien nicht leisten konnte oder schlichtweg nicht schnell genug agierte, griff auf die günstigere Version des Gipsabgusses zurück – also einer Kopie der Originalskulptur. Und so entstanden in ganz Europa Sammlungen, die entweder zu großen Teilen oder sogar komplett aus Gipsabgüssen bestanden. Damals und heute Neben Privatpersonen griffen insbesondere…

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    #Jungsteinzeit2016: Kleidung damals und heute

    Kleidung hat viele Farben, Formen und Facetten. Um zu verstehen, wie lange sie den Menschen bereits begleitet, begibt sich das LVR LandesMuseum Bonn derzeit mit der Serie ‪#‎jungsteinzeit2016 auf die Suche nach Unterschieden, Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen heutiger und jungsteinzeitlicher Mode. Ist Kleidung heute anders als vor 3000 Jahren? Ja und nein. Wind, Wetter und Umwelteinflüsse waren und sind ein treibender Faktor, wenn es um die Frage der Bekleidung geht. Ist es kalt, greifen wir zu den warmen Winterschuhen, einer Mütze oder einem Hut und allem, was uns sonst noch warm halten kann. Seltene Funde wie der weltberühmte Ötzi haben uns gezeigt, dass auch die Menschen vor über 3000 Jahren…

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    Cerveteri: Stadt der Toten

    Wohin wir gehen, wenn wir sterben, richtet sich danach, woran wir glauben. Persönlich hat mich bislang kaum eine Vorstellung derart fasziniert und berührt wie jene der Etrusker – einem antiken Volk, das seit dem 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im heutigen Zentralitalien lebte, bis es letztlich vom antiken Rom absorbiert wurde. Zwar machten die Römer den Versuch die Erinnerung an ihre nördlichen Nachbarn zu löschen, indem sie deren Holz- und Tonbauten zerstörten. Geblieben ist das Andenken an die Etrusker jedoch bis heute und das auf eine eindrucksvolle Weise. Wenn Gräber zu sprechen beginnen Eine der bedeutendsten etruskischen Hinterlassenschaften ist die sogenannte Banditaccia-Nekropole bei Cerveteri, ein förmlich nicht enden wollendes Gräberfeld,…

  • Allgemein,  Archäologie,  KUlturell

    Hunderte etruskische Artefakte kehren nach Italien zurück

    Es sollte mehr als 15 Jahre dauern, bis die bei Raubgrabungen im italienischen Latium und Umbrien entwendeten Artefakte etruskischen Ursprungs in ihr Heimatland zurückkehren sollten. Nun, seit Januar 2016, ist es endlich soweit. Die lange Suche der Schweizer Behörden hat zumindest in diesem Fall die gestohlenen Kulturgüter in einem Warenlager ausfindig gemacht und sichergestellt. Neben zwei Tonsarkophagen fanden sie Vasen, Büsten, Fresken, Reliefs sowie Votive und andere Objekte religiösen Kontexts vor, die nun allesamt an Italien übergeben wurden. Ali Babas Höhle Der Ort, an dem die Kulturgüter letztendlich wiederentdeckt wurden, ist kein Unbekannter, denn es handelt sich um den Freihafen von Genf – einem derart beliebten Aufbewahrungsort für Kunstwerke, dass…

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