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Appalachian Trail: Routine

English version

The days go by like the miles – through the forest, over the mountains, up and down, up and down. The terrain is very varied and yet always the same. Viewpoints have become rather a rarity, because not much can be seen through the green treetops.


This post is part of the series: Two Women, 2200 Miles, 14 States, 180 Days

In purely physical terms, it’s hardly any different. The trail is tough and the way over it is a pure roller coaster. Anja and Nadine have lost two pant sizes since the start of their journey and gained weight at the same time, because the muscle mass in their legs is noticeably increasing. Nevertheless, their knees in particular are struggling, and their backs, heels and hips also like to call in. Some days they tighten the straps extra tight so that the weight is taken off the shoulders and carried even more by the hips. It’s not uncommon for every little nook and cranny in the body to hurt, while on others they could wander on and on with energy and drive.

Food on the trail

After about ten weeks on the trail, it turns out that it is much more difficult than originally thought. Slowly, the right slice of bread begins to be missing and the body also begins to long for fruit and vegetables. Not that you can’t buy these foods anywhere. They are simply too heavy to be carried through the forest in larger quantities for days on end. And so the supply of vitamins is always kept within reasonable limits. If possible, try to have at least one apple, one cucumber and one bell bell pepper per day in your luggage. This helps already really much, but is still far from sufficient, because in addition to breakfast and dinner, of course, it also needs on the way of edibles.

Besides sandwiches and wraps, the repertoire usually includes oatmeal cookies, dried fruit and wine gums. At first glance, that doesn’t sound bad, but it’s not enough for a full day of hiking. And so the evenings with a cucumber and a bell bell pepper are then not always the yellow of the egg. Bread chips have proven useful so far. However, five packs of them every day is not the solution either. Neither are mashed potatoes and instant noodles.

In the meantime, the increasing heat is making food transport even more difficult. Now that the nights are no longer as cold as they were at the beginning and the chocolate bars are slowly starting to melt out of the fanny packs, it is clear that they will soon have to rethink their eating habits and plan to be much more resistant to melting.

No pollution but welcome Trail Magic on a hot day. Water bottles kept as cool as possible and free to go, as always.

Die Tage vergehen wie die Meilen – durch den Wald, über die Berge, hoch und runter, hoch und runter. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich und doch immer gleich. Aussichtspunkte sind eher eine Seltenheit geworden, denn durch die grünen Baumkronen hindurch ist nicht viel zu erkennen.


Dieser Beitrag ist Teil der Reihe: Zwei Frauen, 3500 Kilometer, 14 Staaten, 180 Tage …

Rein körperlich verhält es sich kaum anders. Der Trail ist hart und der Weg darüber die reinste Achterbahn. Zwei Hosengrößen haben Anja und Nadine seit dem Start ihrer Reise mittlerweile verloren und gleichzeitig an Gewicht zugelegt, denn die Muskelmasse in den Beinen nimmt spürbar zu. Trotzdem haben insbesondere die Knie zu kämpfen und auch der Rücken, die Ferse und die Hüfte melden sich gern. An manchen Tagen spannen sie die Riemen extra fest, damit das Gewicht von den Schultern genommen und noch mehr von den Hüften getragen wird. Nicht selten tut jeder noch so kleine Winkel im Körper weh, an anderen wiederum könnten sie immer weiter und weiter wandern vor lauter Energie und Tatendrang.

Essen auf dem Trail

Nach etwa zehn Wochen auf dem Trail zeigt sich, dass es doch erheblich schwieriger ist, als ursprünglich angenommen. So langsam beginnt dann doch die richtige Scheibe Brot zu fehlen und auch nach Obst und Gemüse beginnt sich der Körper zunehmend zu sehnen. Nicht, dass man diese Nahrungsmittel nirgends kaufen könnte. Sie sind schlichtweg zu schwer, als dass man sie in größeren Mengen über Tage durch den Wald tragen könnte. Und so hält sich die Zufuhr von Vitaminen immer wieder gehörig in Grenzen. Wenn möglich, versuchen sie zumindest einen Apfel, eine Gurke und eine Paprika pro Tag im Gepäck zu haben. Dies hilft schon richtig viel, reicht aber noch lange nicht aus, denn neben dem Frühstück und dem Abendessen braucht es natürlich auch unterwegs an Essbarem.

Neben Sandwichs und Wraps zählen üblicherweise Haferflockengebäck, getrocknete Früchte und Weingummis zum Repertoire. Auf den ersten Blick klingt das zwar nicht schlecht, für einen ganzen Wandertag reicht es aber nicht. Und so sind die Abende mit einer Gurke und einer Paprika dann doch nicht immer das Gelbe vom Ei. Brotchips erwiesen sich bislang als nützlich. Jeden Tag fünf Packungen davon sind allerdings auch nicht die Lösung. Genauso wenig wie Kartoffelbrei und Fertignudeln.

Die zunehmende Hitze erschwert den Essenstransport mittlerweile zusätzlich. Denn nun, wo die Nächte nicht mehr so kalt sind wie am Anfang und wo die Schokoriegel langsam aus den Gürteltaschen zu schmelzen beginnen, wird klar, essens-technisch müssen sie bald umdenken und erheblich schmelzresistenter planen.

Keine Umweltverschmutzung sondern gern gesehene Trail Magic an einem heißen Tag. Wasserflaschen möglichst kühl aufbewahrt und zum kostenlosen Mitnehmen, wie immer.

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