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Appalachian Trail: Ponys, Magic & Alpacas

English version

The trail continues over Whitetop Mountain and once again up Mount Rogers, from which Anja and Nadine had rolled back to Damascus on their bikes a few days earlier. The weather is still very changeable, foggy and wet. So caution is advised, because the many stones on the track are of course even more slippery than usual.


This post is part of the series: Two Women, 2200 Miles, 14 States, 180 Days

Rock Hopping

Forced to do so, they make the self-proclaimed rock hopping hobby of the stony trail section. Disadvantage of the whole – before loud Hopping hardly time for Seeing remains, which is extremely unfortunate, because the landscape in this area is very beautiful. But you can only have one thing, a beautiful view or healthy bones. And so it goes puffing and hopping from one stone to another with the new but wet shoes over hill and dale, through many a watercourse and always further up the mountain.

Ponys & Magic

Soon they reach an area in which they are not allowed to camp for several miles, because here live ponies, which should not only have their peace if possible, but which also like to nibble on textiles in peace and with relish, which should not be the be-all and end-all for either a hiker or his tent. But they are already sweet, with their trustfulness and their tousled manes. And so the tough climb at least has a welcome, animal-entertaining touch, topped off afterwards by Trail Magic of a special kind.

Normally, Trail Magic is a phenomenon that occurs spontaneously at rest stops or on the trail. So it’s never in the same place. In the small historic settlers‘ school they reach on their way, it is different. Here, a kind of permanent Magic Shop has been set up, consisting of three boxes containing almost everything their hearts desire: from cold drinks and snacks to eye drops, hair ties, disinfectant, wet wipes, dog cookies, knee bandages, absorbent cotton and more. And all this, as usual at the Trail Magic, free of charge or for a small donation.

Alpaca farm or not? That is the question here

Thanks to the Trail Magic, we continue on our way. After a mile, another forced break is called for, as what feels like miles of train makes its way across the tracks. After another mile, they reach a road, a motel, and a gas station from which a familiar hiker face comes hurrying. There is supposed to be an alpaca farm nearby whose operators will allow hikers to camp in their backyard for $10 a night.
A tempting offer, which they then nevertheless reject. The many days in the forest have made them sensitive to the many noises that are not absent in populated areas. And so they want to try to get a little further into the forest, hoping for a little more peace and nature.

Der Weg führt weiter über den Whitetop Mountain und noch einmal auf den Mount Rogers, von dem Anja und Nadine wenige Tage zuvor mit den Fahrrädern zurück nach Damascus gerollt waren. Das Wetter ist noch immer sehr wechselhaft, nebelig und nass. Vorsicht ist also geboten, denn die vielen Steine auf der Strecke sind dadurch natürlich noch rutschiger als sonst.


Dieser Beitrag ist Teil der Reihe: Zwei Frauen, 3500 Kilometer, 14 Staaten, 180 Tage …

Rock Hopping

Gezwungenermaßen machen sie also das selbsternannte Rock Hopping zum Hobby des steinigen Trailabschnitts. Nachteil des Ganzen – vor lauter Hopping bleibt kaum Zeit zum Seeing, was überaus schade ist, denn die Landschaft in dieser Gegend ist sehr schön. Aber man kann eben nur eines haben, schöne Sicht oder heile Knochen. Und so geht es schnaufend und vom einen Stein zum anderen hopsend mit den neuen aber nassen Schuhen über Stock und Stein, durch so manchen Wasserlauf und immer weiter den Berg hinauf.

Ponys & Magic

Schon bald erreichen sie eine Gegend in der sie für mehrere Meilen nicht zelten dürfen, denn hier leben Ponys, die nicht nur möglichst ihre Ruhe haben sollen, sondern die ebenfalls in Ruhe und genüsslich auf Textilien knabbern mögen, was weder für einen Wanderer noch für sein Zelt das A und O bedeuten dürfte. Süß sind sie aber schon, mit ihrer Zutraulichkeit und ihren Strubbelmähnen. Und so hat der harte Aufstieg zumindest eine willkommene, tierisch unterhaltende Note, die im Anschluss von einer Trail Magic der besonderen Art gekrönt wird.

Normalerweise ist Trail Magic ein Phänomen, das spontan auf Rastplätzen oder auf dem Trail entsteht. Es ist also nie am selben Ort. In der kleinen historischen Siedlerschule, die sie auf ihrem Weg erreichen, ist das anders. Hier wurde eine Art Dauer-Magic-Shop eingerichtet, bestehend aus drei Kästen, in denen nahezu alles zu finden ist, was das Herz begehrt: angefangen bei kalten Getränken und Snacks über Augentropfen, Haargummis, Desinfektionsmittel, Feuchttücher bis hin zu Hundekeksen, Kniebandagen, Watte und mehr. Und das, wie bei der Trail Magic üblich, kostenfrei bzw. gegen eine kleine Spende.

Alpakafarm oder nicht? Das ist hier die Frage

Dank der Trail Magic geht es gestärkt weiter. Nach einer Meile ist noch einmal eine Zwangspause angesagt, denn ein gefühlt kilometerlanger Zug bahnt sich seinen Weg über die Schienen. Nach einer weiteren Meile erreichen sie eine Straße, ein Motel und eine Tankstelle, aus der ein bekanntes Wanderergesicht geeilt kommt. In der Nähe soll es eine Alpakafarm geben, deren Betreiber es den Wanderern für 10 Dollar die Nacht gestatten, im Garten zu zelten.
Ein Verlockendes Angebot, das sie dann aber doch ablehnen. Die vielen Tage im Wald haben sie sensibel gegenüber der vielen Geräusche gemacht, die in besiedelten Gegenden nicht ausbleiben. Und so wollen sie versuchen, noch ein Stück weiter in den Wald vorzudringen, mit der Hoffnung auf etwas mehr Ruhe und Natur.

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