Viele von uns lernen es früh, andere spät und wiederum andere niemals so wirklich - doch tanzen tun wir trotzdem, alle, immer und auf unterschiedlichste Weise. Foto: Pixabay.com

Welttag des Tanzes

Ein jeder von uns tut es – einige frei und hemmungslos im öffentlichen Raum, andere nur insgeheim daheim: TANZEN! Tanzen, um sich selbst zu finden, sich zu verlieren oder aber, um miteinander zu kommunizieren. Denn Tanz ist mehr als Sport. Es ist eine Sprache, die von jedem gesprochen und verstanden wird, ganz gleich wo auf der Welt man sich befindet, was getanzt wird und wie. Um die ungeheure Kraft des Tanzes zu würdigen, Barrieren abzubauen und Menschen zusammenzubringen, findet seit 1982 der »Welttag des Tanzes« am 29. April statt – bei uns, unseren Nachbarn , weltweit.


Was heute wo geschieht, wer was zu dem Thema zu sagen hat und vieles mehr lässt sich  beispielsweise auf Facebook #‎internationaldanceday und Twitter #InternationalDanceDay verfolgen.


Am Anfang stand das Ballett

Zugegeben – die älteste Form des Tanzes ist das Ballett keinesfalls. Dennoch findet sich der Ursprung des internationalen Tanztages in eben dieser Form, denn das ITI-UNESCO (das Internationale Komitee des Tanzes des Internationalen Theater Instituts) ernannte den Geburtstag des französischen Tänzers und Choreografen Jean Georges Noverre (1727–1810) zu dem Tag der Tage. Schließlich war er es, der durch seinen festen Glauben daran, das Drama nicht nur mithilfe der Dichtkunst, sondern auch durch den Ausdruck des Tanzes inszeniert werden konnte, den entscheidenden Anstoß zu jener Form des Balletts gab, die wir bis heute kennen.

Foto: Pixabay.com
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Tanz – was ist das?

Ist die Antwort auf diese Frage nun einfach oder nicht? Die vielen Formen und Facetten des Tanzes lassen zumindest vermuten, dass tanzen weitaus mehr ist, als der schlichte rhythmische Ablauf von Körperbewegungen, die in der Regel dem Rhythmus musikalischer Klänge folgen. Nur eines scheint sicher: Tanz ist, ebenso wie die Sprache, eine Ausdrucksform, die wir Menschen nutzen, um Botschaften auszusenden. Die Gründe dafür sind jedoch ebenso vielseitig, wie die Formen des Tanzes selbst. Angefangen vom puren Zeitvertreib über rituelles Tanzen bis hin zum Brauchtum wie dem Hochzeitstanz findet sich nicht nur von allem etwas, sondern auch für jeden.

Ob mit Schuhen oder ohne, flacher Sohle oder Absatz - getanzt werden kann auf vielfältige Weise. Foto: Pixabay.com
Ob mit Schuhen oder ohne, flacher Sohle oder Absatz – getanzt werden kann auf vielfältige Weise. Foto: Pixabay.com

Tanzen ist menschlich, oder etwa nicht?

Dazu gibt es sicherlich geteilte Meinungen. Wer sich allerdings einmal im Tierreich umschaut, könnte zumindest durchaus zu dem Schluss kommen, dass wir nicht die einzigen Vertreter auf Erden sind, denen Rhythmus im Blut steckt. Allen voran die Vögel, sind diesbezüglich ganz vorne mit dabei im Rennen, oder was meint ihr? 🙂

Mehr dazu? Dann lest doch mal: Tierisches Taktgefühl im Spektrum der Wissenschaft

Insbesondere die Vögel sind bekannt für ihren Balztanz. Werden wir ihnen gerecht, wenn wir den Tanz als rein menschliche Ausdrucksform reservieren? Foto: Pixabay.com
Insbesondere die Vögel sind bekannt für ihren Balztanz. Werden wir ihnen also gerecht, wenn wir den Tanz als rein menschliche Ausdrucksform reservieren? Foto: Pixabay.com

Einen wundervollen Welttag des Tanzes euch allen!

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