Vier Dinge, über die ich gerne geschrieben hätte, …

… wenn mir die Zeit dazu nicht fehlen würde!

Für den kleinen Lese-Hunger zwischendurch hier noch ein paar Hinweise auf durchaus interessante Projekte und mehr.


1. Ein digitales Denkmal für die anatolisch-armenische Geschichte

Obwohl mittlerweile 100 Jahre seit dem Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vergangen sind, diskutiert die Welt noch heute über die Bezeichnung dessen, was damals passierte. Nun hat der gemeinnützige Förderverein „Houshamadyan“ ein digitales Denkmal erstellt, das jeden dazu einlädt, sich mit der anatolisch-armenischen Geschichte zu befassen. Dazu wurde das Denkmal dreisprachig aufgesetzt – es ist sowohl in türkischer und armenischer Sprache als auch auf Englisch einsehbar.

2. Archäologievermittlung in Jordanien

Ob in Deutschland oder im Rest der Welt – die Vermittlung Geschichte und kulturellen/archäologischen Werten kommt bislang fast überall zu kurz. In Jordanien engagiert sich deshalb ein deutsches Team an einer Privatschule, um die Kinder an die Geschichte ihres Landes heranzuführen.

 

3. Migrationsgeschichte in unsere Museen integrieren

Deutschland – Einwandererland. Aber wo bleibt die interkulturelle Perspektive in den Ausstellungen unserer Museen? Um eine Neuausrichtung anzuregen, gibt der Deutsche Museumsbund nun einen Leitfaden für Museen heraus. Meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung.

4. Niederlage. Befreiung. Neuanfang

Das Deutsche Historische Museum Berlin zeigt seit dem 24. April eine neue Sonderausstellung, die sich den Geschehnissen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges widmet. Ich hoffe sehr, dass ich Zeit für einen dortigen Besuch finden werde, weise aber an dieser Stelle schon einmal darauf hin – denn ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung sehr sehenswert sein wird.