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Die Städtereihe

Kennt ihr schon unsere Städtereihe?

Von der Stadt der Toten über die Stadt der Festivals bis hin zur Stadt der Spione – in unserer Städtereihe gibt es viel zu entdecken.

Einen Überblick gibt es hier:

(C) The Royal Edinburgh Military Tattoo

Edinburgh: Stadt der Festivals

Es gibt wohl kaum eine Stadt in Europa mit einer höheren Festivaldichte als Edinburgh. Hier wird gefeiert, ganz gleich ob im Winter, Sommer, Frühjahr oder Herbst, ob auf den Straßen, in den Gassen oder mit den Massen. Diese Stadt steht scheinbar niemals still. Allein das berühmte Edinburg Festival, das jeden August stattfindet, umfasst sechs verschiedene Festivals, die parallel in der gesamten Stadt ausgetragen werden. Hier noch den Überblick zu waren, ist eine Kunst für sich. Wann gibt es also was und wo?

Cerveteri: Stadt der Toten

Die Etrusker bestatteten ihre Toten je nach Epoche und Region auf unterschiedlichste Weise auf ihren Nekropolen. Eines der beeindruckendsten dieser Gräberfelder ist unweit der Stadt Cerveteri zu finden. Foto: By JohnbodOwn work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16321876

Wohin wir gehen, wenn wir sterben, richtet sich danach, woran wir glauben. Persönlich hat mich bislang kaum eine Vorstellung derart fasziniert und berührt wie jene der Etrusker – einem antiken Volk, das seit dem 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im heutigen Zentralitalien lebte, bis es letztlich vom antiken Rom absorbiert wurde. Zwar machten die Römer den Versuch die Erinnerung an ihre nördlichen Nachbarn zu löschen, indem sie deren Holz- und Tonbauten zerstörten. Geblieben ist das Andenken an die Etrusker jedoch bis heute und das auf eine eindrucksvolle Weise.

Berlin: Stadt der Spione

Spionage beängstigt und fasziniert zugleich. Sie begleitet den Menschen seit jeher, nimmt unzählige Formen an – ist immer und überall vertreten. In Berlin stolpert man noch heute bei nahezu jedem Schritt über etwas, das mit Geheimdienstaktivitäten in Verbindung gebracht werden kann, denn während der Zeit des Kalten Krieges konzentrierte sich hier eine schier unvorstellbare Agentenzahl. Ob Russen oder Amerikaner, Briten oder Franzosen, die Staatssicherheit der DDR oder westdeutsche Spione – sie sammelten mit allen Mitteln Informationen, und das auf eine Weise, die bis heute nachhallt. Deshalb ist derzeit eine ganze Reihe Museen in Berlin vorzufinden, die sich mit der Geheimdienstthematik auseinandersetzt.

Still und leise liegt es heutzutage da, das Haddebyer Noor. Im Frühmittelalter sah es hier jedoch vollkommen anders aus. Das erfahren jene, die sich in dieser ausnahmslos spannenden Gegend auf Spurensuche begeben. Neben einem Museum erwartet die Besucher eine Reihe freistehender, rekonstruierter Wikingerhäuser, mit Blick aufs Noor, versteht sich.

Haithabu: Stadt der Wikinger

Busdorf klingt klein und das ist es auch. Doch davon sollte man sich keines Falls täuschen lassen, denn hier, unweit der Kreisstadt Schleswig und direkt am idyllischen Haddebyer Noor, lag einst eines der bedeutendsten nordeuropäischen Handelszentren der Wikingerzeit: Haithabu.

Kopenhagen: Stadt der Skulptur

Die dänische Hauptstadt ist bekannt für ihre Radfahrerhorden, den Vergnügungspark Tivoli und das gute alte Smørrebrød. Ob Geschichtsinteressierte, Architekturliebhaber oder Shoppingqueen – in Kopenhagen findet jeder genau das, wonach er sucht. Doch was zeichnet Kopenhagen eigentlich aus, wenn man es übergeordnet mit den anderen europäischen Hauptstädten vergleicht? Sind es die vielen Radfahrer und der Meerblick? Wohl kaum, denn das gibt es beispielsweise auch in Amsterdam.

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