Appalachian Trail: Into the Snow

English version

After a couple of days in the wild it is time to take a break in Franklin. Three days they will stay to rest and recover. Not the very best of plans, as it turns out in the end. When they get back on the trail it feels like they have to start all over again.


This post is part of the series: Two Women, 2200 Miles, 14 States, 180 Days

Every inch hurts

To cut a long story short: Hiking is good for body and soul. In the end still every inch of your body hurts and you smell like musk. But there is nothing to do about it really. They just have to get back on their feet, into the sun, into the rain and suddenly tey find themselves in a different vegetation. Thuss they continue their journey to Wine Spring and further on to Cold Spring Gap. A place, that lives up to it’s name indeed. During the night it starts snowing, a lot.

As a matter of fact it is so much snow that Nadine decides to step out of the tent in the middle of the night, just to make sure there is not to much snow on the tent. Both of them are quite worried about the tent might collapse on top of them and under the heavy burden of the snow. And if there is anything besides a bear-visit you don’t want to have to experience while on the trail, it is you tent collapsing on top of you.

From snowflake to bollocks

The next day they are up early. The night was windy and could. All they want is to get going as soon as possible so that they can hike themselves warm. So off they go to the tree, where Nadine attached the bear-bags before they went to bed. But as it’s been freezing, there is no way of getting the bags down again. While Anja and Nadine are standing on the ground, their bags with their food, their medicine, their money and other personal belongings are dangeling 3 meters above their heads and no matter how hard they pull, they just don’t want to come down. What makes it even worse is that the branches are so thin and fragile that there is no way Nadine can climp up to get the bags down either.

A long time of pulling and shaking at the rope follows. And after a long time, the bags finally come down. Still, everything is far from perfekt though because the spring hook they used to bundle the bags is frozen too. That means, one of them has to take both bags. A heavy burden, but a price they have to pay if they want to get on, and they do.

 

Stopover with quarantine flair

The landscape they are passing through is absolutely astonishing because of all the snow. Still the path is quite steep and slippery, which is why they decide to ask their app for help to find the next shelter. Luckily they do hava a signal and are able to call the Nantahala Mountain Loge to ask if there is still room for two. Only 30 minutes later they are sitting in a shuttle on their way to the lodge and a warm and comfy bed.

But until tey reach this bed, there are still a couple of hurdles to take. At arrival they get into a room where they are asked to leae their backpacks, rain gear and shoes so that they can dry properly. Further more they get plastic bags and are asked to go get a shower and leave all their cloth in the bag while dressing in the loan-cloth they get from the lodge. They are only allowed to bring their electronical devices and valuables into the lodge. Everything else has to stay in the other room. It is a precaution to shield the lodge from louse and other creepy-crawlies the hikers might bring with them from some of the less hygenic shelters. A very resonable thing to do, but still it feels quite strange.

All is well that ends well

After a long and nice shower they slip into the loan-cloth and enjoy a tasty meal. Also, they meet Noel again who also passed the quarantaine of the lodge. At the end of the day they reach the warm bed, that is so much nicer than sleeping outside in a tent while it is snowing.

 

Nach mehreren Tagen in der Wildnis ist es in Franklin an der Zeit, eine kleine Pause einzulegen. Drei Tage bleiben Anja und Nadine hier, um sich etwas zu erholen. Kein guter Plan, wie sich zeigen wird, denn als es weiter geht, fangen sie gefühlt wieder bei Null an.


Dieser Beitrag ist Teil der Reihe: Zwei Frauen, 3500 Kilometer, 14 Staaten, 180 Tage …

Alles tut weh

Lange Rede, kurzer Sinn. Eine Wanderung ist gut für Körper, Geist und Seele. Am Ende des Tages tun einem trotzdem die Knochen weh und man riecht nach Moschus. Aber es hilft ja nichts. Es geht weiter durch Sonne und Regen, durch eine spürbar andere Pflanzenwelt, zunächst nach Wine Spring und dann weiter bis Cold Spring Gap. Ein Ort, der seinem Namen schon bald alle Ehre machen wird, denn über Nacht fällt Schnee, und davon nicht zu wenig.

Tatsächlich ist es so viel, dass es Nadine dazu verleitet, mitten in der Nacht aus dem Zelt zu klettern, um den Schnee von der Plane zu fegen. Zu groß ist die Sorge bei beiden, dass die Zeltstangen der Last der Schneeflocken zum Opfer fallen könnten. Und das ist neben dem Bärenbesuch eine der Sachen, die man sich als Thru hiker unterwegs am wenigsten wünscht.

Von der Schneeflocke zum Pustekuchen

Am nächsten Morgen sind sie früh auf den Beinen. Die Nacht war windig und kalt. Sie wollen gerne sobald wie möglich aufbrechen und etwas Wärme in ihre durchgefrorenen Körper bringen. Also ab zu dem Baum in dem Nadine am Abend zuvor die Bear-Bag mit dem Essen aufgehängt hatte, eingesammelt und los.

Oder auch nicht – die nagelneuen Säcke sind nämlich in etwa 3m Höhe festgefroren. In ihnen befindet sich nicht nur das Essen für die nächsten vier Tage, sondern auch Anjas Gürteltasche inklusive Geldbeutel sowie die Medikamente der beiden. Zu allem Übel ist es auch noch ein Baum, auf den man nicht einmal bei gutem Wetter hätte klettern können. Zu dünn und brüchig sind seine Äste.

Frustration macht sich breit, gefolgt von einer gefühlten Ewigkeit des Ziehens und Zerrens und Rüttelns und Zwirbelns an dem hinabhängenden Seil. Irgendwann klappt es. Die Säcke sind unten. Aber der Karabinerhaken ist so sehr vereist, dass es unmöglich ist die beiden Säcke voneinander zu trennen. Und so muss an diesem Tag einer der beiden die gesamte Ration tragen.

Zwischenstopp mit Quarantäne-Flair

Es ist eine zauberhafte Schneelandschaft, durch die die beiden stapfen. Doch der Weg ist mitunter sehr steil und rutschig und so entschließen sie sich nach nur wenigen Meilen ihre App zurate zu ziehen. Zum Glück haben sie mit ihren Handys Empfang und können in der von der App empfohlenen Nantahala Mountain Loge anrufen, um sich zu erkundigen, ob dort noch ein Platz für die beiden frei ist. Nur 30 Minuten später sitzen sie mit einem weiteren Hiker in einem Shuttle der Nantahala Loge, auf bestem Wege in ein warmes und kuscheliges Bett.

Dort angekommen werden sie jedoch zunächst in einen Raum gebracht, in dem sie dazu aufgefordert werden ihre Rucksäcke, Regenkleidung und Schuhe abzulegen und diese dort zum Trocknen aufzubewahren. Darüber hinaus reicht man ihnen eine Plastiktüte und schickt sie direkt unter die Dusche, mit der strikten Anweisung die Kleidung in die Tüte zu tun und nach dem Duschen die Leih-Kleidung der Lodge anzuziehen.

Mit hinein nehmen dürfen sie von hier aus nur ihre Elektrogeräte und ihre Wertsachen. Alles andere muss draußen bleiben. Eine Schutzmaßnahme gegen Bettläuse und andere Krabbeltiere die aus billigeren Unterkünften oder dem Wald mitgebracht werden könnten. Eigentlich sehr praktisch, aber man fühlt sich trotzdem etwas komisch.

Ende gut, alles gut

Nach einer frischen Dusche schlüpfen die beiden also artig in ihre Leih-Kleidung. Es folgt ein leckeres Essen, ein Wiedersehen mit Noel, der ebenfalls in der Lodge gelandet und die Quarantäneprozedur erfolgreich hinter sich gebracht hat, und ein warmes Bett, das im Gegensatz zu mehreren Zelt-Nächten im Schnee nun wirklich die bessere Alternative darstellt.