Appalachian Trail: First steps

English version

After a night in a hotel near the Atlanta Airport the route leads north. The destination  the Amicalola Lodge in the Amicalola Falls State Park, Dawsonville, Georgia is only a two hour drive from here and it is the perfect point of departure, as a path leads up to the starting point of the Appalachian Trail from here.


This post is part of the series: Two Women, 2200 Miles, 14 States, 180 Days

Before getting started

As tempting as it might be to get going, getting on the track right away might not be the best idea after the long journey. Thus Anja and Nadine literally act in line with Shakespeare, who said: «Wisely and slow. They stumble that run fast». The weather forecast is pretty bad for the next couple of days anyway and they still need some equipment and food they could not take with them on the airplane for different reasons. Therefore their first stop is at an outdoor shop in the area.

Ausblick über den Amicalola Falls State Park | View across the Amicalola Falls State Park

Until the seam pop (or almost at least)

Fully packed with things that make the bagback heavy they arrived at the hotel. A beautiful place with rooms with a view across the Amicalola Falls State Park. But there is no time for enjoying it, as the bagpacks need to be packed. A massive undertaking that should take all evening, after all they did not have all the things together in Denmark, so there never really was a chance to pack everything to see if it fits.

Visiting the Amicalola Falls

After a restful night at the hotel there was one day left before they would start the real adventure. So they decided to get a daypack and visit the Amicalola Falls,  a 222 m waterfall that is the highest in the Southeast of the US. The heavy rainfalls of the last days had filled it with a huge amount of water, wich made the experience most beautiful and emotional as well. Following down the 475 steps from the top to the bottom led them to the visitor center, a very important address indeed, as you can get registered for the trail there. The registration is not a must, but you do get a badge with a number and, what is much more important, an introducion to the trail and the so-called 10 golden rules you need to know for your hike. Those rules tell you things like not to shake hands on the way (for hygenic reasons) and ask you not to leave a trace.

One last night

At the end of the day the last things had to get packed. Not an easy task. But one they should succeed with beads of sweat on their forehead. Afterwards only one thing was still missing: the Danish flag on the bagbacks. And then there was only one last night ahead of them, one last shower, one last good meal before they would be standing under the famous archway marking the starting point of the Appalachian Trail.

Nach einer ersten Nacht in einem Hotel nahe des Flughafens von Atlanta führt der Weg gen Norden. Ziel ist die etwa zwei Autofahrtstunden entfernte Amicalola Lodge im Amicalola Falls State Park, Dawsonville, Georgia. Der ideale Ausgangspunkt, denn von hier aus führt ein Pfad direkt zum Anfangspunkt des Appalachian Trail.


Dieser Beitrag ist Teil der Reihe: Zwei Frauen, 3500 Kilometer, 14 Staaten, 180 Tage …

Bevor es so richtig losgeht

So sehr es auch in den Fußsohlen vor Verlockung und Tatendrang kitzeln mag, direkt auf den Trail zu springen ist nach einer derart weiten Anreise vielleicht nicht unbedingt die beste Idee. Und so handeln Anja und Nadine ganz im Sinne Shakespeares, der bekanntlich sagte: «Eile mit Weile. Wer schnell läuft, fällt!»

Die Wettervorhersage für die kommenden Tage ist ohnehin nicht berauschend und es fehlt auch noch das ein oder andere kleine Equipment und Essen für den Trip. Unterwegs wird also erst einmal bei einem Outdoor Ausstatter haltgemacht.

Ausblick über den Amicalola Falls State Park | View across the Amicalola Falls State Park

Bis die Nähte platzen (oder zumindest fast)

 

Voll bepackt mit Sachen, die den Rucksack schwerer machen, finden sich die beiden schon bald in ihrem Hotelzimmer wieder, von wo aus sich ihnen ein wunderschöner Blick über das Tal bietet. Doch viel Zeit für den Ausblick bleibt nicht, schließlich wollen die Wanderrucksäcke auch ordnungsgemäß gepackt sein. Eine Mammutaufgabe die ohne Übertreibung den Rest des Abends beansprucht und für eine gehörige Portion Atemlosigkeit sorgt. Schließlich hatten sich die beiden die Schlafsäcke und ein paar weitere Kleinigkeiten erst hier in Amerika besorgt, ein richtiges Probepacken war von zu Hause aus also nicht möglich.

Auf zu den Amicalola Falls

Einen Tag galt es nun noch zu überbrücken. Nach einer erholsamen Nacht im Hotel ging es also mit einem Daypack unterm Arm in Richtung

Amicalola Falls. Sie sind mit ihren 222 m die höchsten Wasserfälle im Südosten der USA und dank des vielen Regens der vergangenen Tage prall gefüllt mit Wassermengen.

Über 475 Stufen gelangt man von oben aus hinunter zum Visitor Center des Parks. Einer wichtigen Adresse, denn hier besteht die Möglichkeit sich anzumelden. Dies ist keine Pflicht um den AT bewandern zu dürfen, aber man bekommt dort eine Startnummer und einen Anhänger aus Plastik, den man sich an seinen Rucksack hängen kann. Darüber hinaus geben einem die Mitarbeiter eine kleine Einführung in den Trail und machen einen mit den 10 goldenen Regeln vertraut, die es beim Wandern zu beachten gilt. Dazu zählen beispielsweise Verhaltensregeln wie das Unterlassen vom Händeschütteln (aus hygienischen Gründen) oder auch der Aufruf, möglichst keine Spuren zu hinterlassen, sprich, seinen Müll mitzunehmen und alles so zu hinterlassen, wie man es vorgefunden hat.

Noch einmal schlafen

Am Ende des Tages mussten auch die letzten Sachen noch ihren Platz in den Rucksäcken finden. Keine leichte Aufgabe, aber eine, die irgendwann mit Schweißperlen auf der Stirn gemeistert wurde. Nur eine Sache fehlte noch: die dänische Flagge auf den Rucksäcken.

Und dann hieß es: Ein letztes Mal duschen, noch einmal die Schuhe wachsen, damit die Nähte nicht sofort Wasser in den Schuh lassen, eine letzte Nacht im Hotelbett und ein letztes vernünftiges Frühstück, bevor der berühmte Torbogen am Eingang zum Trail auf die beiden wartet.